Yoga, Meditation

Was Yoga für mich bedeutet

Yoga stellt einen wunderbaren Ausgleich zu den Anforderungen des Alltags in der heutigen Zeit dar. Die Yoga-Praxis ist einer der wirksamsten Wege, nach Kopfarbeit, Stress oder Belastungen, wieder in einen ausgeglichenen, stimmigen Zustand zu kommen. Das liegt daran, dass Yoga den Körper, den Geist und die Seele in die Praxis einbezieht.

Befreie Deinen Körper – dehne Deinen Geist – nähre Deine Seele

Katchie Ananda

Als ich 2013 Katchie Ananda kennen gelernt habe war ich fasziniert davon wie sie die Asanapraxis mit Denkanstößen und Geschichten begleitet, die Lösungswege für die Probleme im Alltag aufzeigen. Sie bringt die lebensbejaende tantrische Yoga-Philosophie mit den Weisheiten des Buddhismus und die Sichtweise indianischen Schamanen zusammen.

Katchie lehrt einen respektvollen und liebevollen Umgang mit unserem Körper und zeigt den Zusammenhang zwischen der Art und Weise wie wir mit uns selber umgehen und wie wir mit unserer Erde umgehen. Katchie hat mir beigebracht, die Yoga-Asanas nach den Prizipien des Anusara-Yoga auszurichten. Das bringt die Muskeln mit ins Spiel und schützt die Gelenke. Auch erfahrene Yogis sind immer wieder fasziniert davon, wie intensiv man die Asanas so erfährt und wie sicher man in ihnen ankommt.

Bei Katchie habe ich die Ausbildung zum Yoga & Dharma Teacher gemacht. Die Ausbildung ist international in der Yoga Alliance anerkannt (RYT).

Video und Interview mit Katchie Ananda

Meine Yoga-Praxis habe ich Anfang der 90er Jahre in der Shivananda-Tradition begonnen.

Achtsamkeit

Im Jahre 2007 habe ich begonnen, mich intensiv mit Zen-Meditation zu beschäftigen – mein wichtigster Bezugspunkt war das Zen-Kloster Daihizan Fumonji in Eisenbuch und die Tradition des Soto-Zen. Später lernte ich Achtsamkeits-Praxis nach Thich Nhat Hanh und das Intersein-Zentrum in Hohenau kennen. Durch Katchie kamen die Meditationen nach Jack Kornfield dazu.

Wir können nicht immerzu Nahrung aufnehmen. Unser Körper braucht Zeit um zu verdauen und auszuscheiden, was er nicht braucht. So funktioniert ein gesunder Körper. Ein gesunder Geist funktioniert auf die gleiche Weise: die Meditationspraxis stoppt die Zufuhr von neuen Gedanken und Sinneseindrücken und hilft beim Verdauen und beim Ausscheiden. So hat es Shunryu Suzuki beschrieben. 

Achtsamkeit ist die Kunst, im gegenwärtigen Augenblick zu verweilen. Viele der Dinge, die uns belasten, kommen aus Vergangenheit oder Zukunft. Wenn wir uns auf den gegenwärtigen Moment besinnen, erfahren wir, dass dieser neben Stress, Sorgen, Hektik auch viel friedvolles, freudvolles und heilsames zu bieten hat. Achtsamkeit hilft uns auch, immer wieder wahr zu nehmen, was wir im Moment gerade brauchen, um ins Gleichgewicht oder in Stimmigkeit zu kommen.  Wir tun dies tun das schnell, erledigen dort was, klären hier was und rennen so von Termin zu Termin und dabei verpassen wir das Leben. So hat es mir Baruch Shalev, Leiter der Mindfulness-Sangha in Jerusalem beschrieben. Achtsamkeit heißt, eine Sache zu tun und diese richtig.

‚Wir haben eine Verabredung, eine sehr wichtige Verabredung, mit dem Leben. Und diese Verabredung findet im gegenwärtigen Augenblick statt, denn das Leben ist nur im gegenwärtigen Augenblick verfügbar. Wenn wir diesen Augenblick verpassen, verpassen wir unsere Verabredung mit dem Leben. So einfach ist das, so klar.‘

Thich Nhat Hanh, Schritte der Achtsamkeit

Achtsamkeitspraxis, Yogapraxis sind für mich sehr wichtige Hilfe um unser Leben in Erfüllung zu bringen: In the end these three things matter most: How well did you love? How fully did you live? How deeply did you let go? 

Jack Kornfield, Buddhas little Instruction book